Unsere Arbeit – was genau machen wir eigentlich?

Was bisher geschah:

Unsere erste Produktion hieß „72 Stunden – eine Anklage“; ein Stück zum Thema Femizid. Das Stück beleuchtet den gesellschaftlichen Hintergrund der immer häufiger auftretenden Morde an Frauen. Hier ein Auszug aus den Pressestimmen dazu: 

Die Schauspielerinnen und Schauspieler hauchen ihren Charakteren genau das Maß an Abweisung und Verzweiflung, an Trotz und Einsicht ein, die es braucht, um dieses bedrückende Thema zu präsentieren. Noch immer werden Femizide als »Beziehungstat« oder »Familiendrama« deklariert und nicht als das benannt, was sie sind: der Mord an Frauen, weil sie Frauen sind. Weil sie nicht zur Verfügung stehen, weil sie nicht die Rolle erfüllen, die eine männlich dominierte Gesellschaft ihnen zu billigt.Nach »72 Stunden–eine Anklage« gibt es Gesprächsbedarf. 


Aktuell arbeiten wir an „Oskar Schindlers Liste“, eine Geschichte, die nach dem gleichnamigen Film von Steven Spielberg aus dem Jahre 1991 wohl jede/r kennt. Bei dieser Theateradaption wird der Fokus auch auf die Akteure gelenkt, die mitgeholfen haben, 1200 Juden vor der Vernichtung durch die Nazis zu bewahren. 

Die Produktion des des Stücks wird gefördert und unterstützt durch:

  • Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
  • Die Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG (OVAG)
  • Ursula-Wandres-Stiftung

In diesem Stück erleben wir Rassismus, Hass, Ausgrenzung und Antisemitismus; aber auch Mut, Mitmenschlichkeit und vor allem Durchhaltevermögen in einer sehr schwierigen Zeit. 

Die Premiere findet im 5. September im Brauereikeller der Alsfelder Brauerei statt. Weitere Auftritte gibt es in Marburg, Lauterbach, Schlitz und Schotten.

Darüber hinaus wollen wir dieses Stück auch in Schulen aufführen. 

Zum Spielplan ->

Ausblick: Wir werden sicher auch „leichte“ Kost servieren. Es darf schließlich auch gelacht werden. Wir schauen mal, wohin der Wind uns weht….